![]() |
In der von Hans Waldenfels begründeten und heute von ihm, Günter Riße, Bonn / Vallendar, und Claude Ozankom, Bonn, herausgegebenen, im Verlag Norbert Borengässer, Bonn erscheinenden Reihe sind bisher 18 Bände erschienen, darunter drei Bände „Theologische Versuche“ von Hans Waldenfels (1990, 1997, 2004) Günter Riße, „Gott ist Christus, der Sohn der Maria“ (1989) Markus Luber, Devis Geschichte (2007) Alexander Hoffmann, Kenosis im Werk Hans Urs von Balthasars und in der japani- schen Kyoto-Schule (2008) Heinz Robert Schlette, Die Verschiedenheit der Wege (2009)
www.Hans-Waldenfels.de
|
Ich glaube an die Zukunft, auch
über meinen Tod hinaus, obwohl
ich keine Familienangehörigen
habe, denen ich mich verbun den fühle,
außer meiner Cousine Waltraud Illner.
Ich glaube, dass auch ein
Mensch, der niemandem ver-
pflichtet ist, weil unverheiratet,
sich anderen Menschen ver-
pflichtet fühlen sollte, gerade
über seinen Tod hinaus, indem
er voll Dankbarkeit derer
gedenkt, die vor ihm waren:
Ich danke meiner Freundin
Anneliese Brinktrine. Sie war die
erste, die die Idee hatte, eine
Stiftung zu gründen.
Ich danke meinen Großeltern,
Elfriede und Johann Rogalli, die
mich lehrten, bescheiden und
sparsam zu bleiben, auch in
Zeiten des Überflusses.
|
Ich danke Pfarrer Heinrich
Hoedemaker, der mich vor den
Wirren des Alltags beschützte
und mich in Freiheit leben ließ.
Ich glaube an die Macht des
Geistes, der sich denen
erschließt, die um ihn kämpfen.
Ich liebe die Wissenschaft, die
Kunst und das Handwerk und
hoffe, dass es Menschen geben
wird, die so denken wie ich.
So bitte ich Gott den Allmächti-
gen über meinen Tod hinaus,
dass all mein Gelebtes und Tun
der Welt zu Gute kommt. Ich
glaube an die Menschen, die
nach mir kommen und in mei-
nem Sinne die Stiftung verwal-
ten und weiterführen.
Wenn Sie auch nur annähernd
so denken, wie ich, werden
auch Sie Stifter oder Stifterin,
oder Sie schließen sich einer
(unserer) Stiftung an.
Gott mit Ihnen! |
| Maria-Luise Born | |
Trökes liebte das
Geheimnisvolle, Verschlüsselte und öff-
nete so neue Wege der Phantasie. Die
Berührung der Vogelschnäbel symboli-
siert den Austausch jedweden Lebens,
sowohl geistig wie physisch in einer
Umgebung des Kosmischen. Alles ist
geordnet, als wäre eine unsichtbar len-
kende Schöpferkraft am Werk gewesen.
Trökes selbst war zeitlebens ein Reisen-
der und zugleich ein an Orte gebundener
Schaffender, im Austausch mit seiner
Umgebung. Die Ordnung, die Klarheit,
das Geheimnisvolle, ja Hintergründige
liebte er. Es faszinierte ihn und drängte
ihn, Neues zu schaffen wie die Vier Vögel.
Sind sie nicht auch ein Symbol für die
Menschen der verschiedenen Religionen
und Kulturen der Welt, die zu ihrer Mitte
und Erfüllung streben?